Zwei Tatverdächtige wurden nun von den Ermittlern im Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle Anfang August identifiziert. Konkret soll es um zwei russischstämmige Männer handeln: Einer besitzt den lettischen Pass und gehört zur dortigen russischen Minderheit und der andere kommt aus Belarus, besitzt jedoch den russischen Pass. Das berichtet der Rechercheverbund aus Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR.
Die Bild berichtet unterdessen, dass die Ermittler nach mindestens vier Beteiligten suchen, von denen die Behörden DNA-Spuren gesichert oder deren Handys in Funkzellen geortet haben sollen. Damit verdichten sich die Hinweise um eine russische Beteiligung an dem Drohnenvorfall: Bereits am Dienstag erhob Bundesinnenminister Alexander Dobrindt schwere Vorwürfe gegen den russischen Staat – er erklärte: „Die Bundesregierung kommt zum Schluss, dass Russland den hybriden Angriff in Leipzig am 4. August zu verantworten hat.“
Für die beiden Tatverdächtigen sollen bereits einige Hinweise sprechen: Bei dem Belarussen sollen Ermittler etwa DNA-Spuren gefunden haben. Seine Reisebewegungen sollen zudem weitgehend rekonstruiert werden. Demnach soll er mit einem italienischen Visum in den Schengen-Raum eingereist sein.
UKRAINE-KRIEG: Brisanter Verdacht! Drohne trifft Zentrale des Geheimdienstes SBU I WELT STREAM













