In Deutschland leben 104 Personen, die von den Sicherheitsbehörden dem Bereich „religiöse Ideologie“ zugeordnet sowie als Gefährder eingestuft werden und neben der deutschen noch mindestens eine weitere Staatsangehörigkeit besitzen. Das geht aus einer Aufstellung des Bundesinnenministeriums hervor, über die die Welt berichtet.
Die Angaben hatte der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Sebastian Münzenmaier beim Innenministerium abgefragt. Die größte Gruppe bilden demnach deutsch-türkische Doppelstaatler: 26 der erfassten Gefährder besitzen neben dem deutschen auch einen türkischen Pass. Es folgen 16 Personen mit deutscher und marokkanischer sowie elf mit deutscher und libanesischer Staatsangehörigkeit.
Münzenmaier bezeichnete die doppelte Staatsangehörigkeit in diesem Zusammenhang als „ernsthaftes Sicherheitsrisiko“. Islamisten, die Deutschland und seine Werte ablehnten, hätten hier nichts verloren, sagte der AfD-Politiker der Welt. Er forderte eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts – Gefährdern mit einem weiteren Pass solle die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen werden können.
SPRENGSTOFF-DROHNE IN LEIPZIG: Putin stinksauer! Deutsche Sanktionen seien "schwerer Fehler" | LIVE







