Ricarda Lang bei Maischberger: AfD wird nach Machtübernahme Gegnern Gewalt antun

vor etwa 7 Stunden

Ricarda Lang bei Maischberger: AfD wird nach Machtübernahme Gegnern Gewalt antun
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Was Miosga am Sonntag begonnen hat, setzt Maischberger nahtlos fort: Volle Attacke auf Russland. Denn die deutsche Bundesregierung ist laut Alexander Dobrindt schließlich „zu dem Schluss gekommen“, dass Putin hinter der Fußtritt-Drohne am Leipziger Flughafen steckt. Dass der Innenminister für diese „Schlussfolgerung“ keinerlei Beweise vorgelegt hat, interessiert die Runde nicht. Stattdessen wird darüber diskutiert, ob die Gegenmaßnahmen wohl ausreichen.

Die Schließung des Russischen Hauses und des letzten russischen Konsulats – für Profi-Genderin Nicole Diekmann (ZDF) und auch für Markus Preiß (ARD-Hauptstadtstudio) ist das „angemessen“. Nur Zeit-Feulletonist Ijoma Mangold warnt: Man dürfe es nicht übertreiben und müsse „die labile Psyche“ in Rechnung stellen: „Russland steckt ja in einer Situation der totalen Schwäche.“ Und wer mit dem Rücken zur Wand stehe, sei zu allem fähig.

Auch Sigmar Gabriel sieht die Situation gelassen: „Wir testen die. Ob sie noch weitergehen wollen, werden wir sehen.“ Denn mit der Drohne habe Putin uns ja schließlich auch testen wollen, sagt der ehemalige Außenminister, der heute im Aufsichtsrat des Rüstungskonzerns Rheinmetall sitzt. Die Sanktionen Deutschlands gehen Gabriel nicht weit genug. „Das wird ihn nicht beeindrucken. Es wird ihn hoffentlich beeindrucken, wenn wir in der NATO und in Europa zusammenhalten.“ Man müsse Putins Schattenflotte „noch stärker in den Griff bekommen, dann fehlt ihm das Geld“. Die bisher beschlossenen Gegenmaßnahmen sieht Gabriel nur als Anfang: „Man kann noch mehr machen, damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.“ Testen also, ob es schon zum Krieg reicht?

Doch Gabriel warnt: „Sie müssen aufpassen, dass Sie die Leute nicht verrückt machen.“ Denn er weiß ganz genau, warum die Drohnenattacke in eine Zeit fällt, „wo in Deutschland die politische Stabilität gerade schwächelt. Das ist kein Zufall.“ Eine Drohnenattacke als Wahlkampfhilfe für die AfD? Es gebe viel Unmut, weil „vieles in diesem Land nicht mehr so funktioniert, wie wir uns das vorstellen“. Deshalb hoffe er, dass die Regierung „deutlich mehr Kraft steckt in die Frage: Was müssen wir eigentlich tun, um die Wirtschaft von den Fesseln zu befreien, die wir ihr über Jahrzehnte angelegt haben.“

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