Die Hübers sind überall

vor etwa 2 Stunden

Die Hübers sind überall
Bildquelle: Apollo News

„Problematische Vergangenheit, vorbildliche Gegenwart“ titelt das Redaktionsnetzwerk Deutschland nach dem Rücktritt von Sven Hüber. Der Rücktrittsgrund erscheint dem Autor unklar – er bemüht dieses Sprachbild: „Offen bleibt, ob dies seinen jüngsten antifaschistischen Außerungen geschuldet war – oder seiner Tätigkeit am ‚antifaschistischen Schutzwall‘ vor 1989, bei der Hüber noch deutlich mehr Härte an den Tag gelegt haben soll, als üblich war.“ Deutlich mehr Härte – das ist auch eine Art, es zu formulieren. Zu der naheliegenden Frage, ob die Anti-AfD-Äußerungen von Hüber vielleicht ähnlich „antifaschistisch“ gewesen sein könnten wie der Schutzwall, gelangt der Autor dennoch nicht.

Auch die Frage, wie glaubwürdig sein heutiges Gerieren als Demokratieschützer denn sein kann, wenn er zuvor ohne echten Bruch in der Biografie eine solche Rolle in einem Unrechtsstaat bereitwillig erfüllte, wird nicht geklärt. Im Spiegel klingt alles auch sehr nach dem Opfer Hüber. Als unsere Recherche in dieser Woche im ZDF-heute journal läuft, weiß man sich als letzten Trick nur noch damit zu helfen, Apollo News als „rechtsgerichtet“ einzuordnen.

Der klägliche Versuch einiger Medien, den Rücktritt Hübers als „rechte Kampagne“ zu framen, statt sich ernsthaft mit dessen DDR-Vergangenheit auseinanderzusetzen, scheitert. Apollo News hat im Übrigen schon seit 2023 zu Hüber recherchiert, lange vor dessen dubiosem AfD-Aufruf.

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