Jeder fünfte Steuer-Euro fließt inzwischen in die Rentenkasse. Im vergangenen Jahr waren das 121 Milliarden. Ohne diese irre Summe wäre die gesetzliche Rentenversicherung sofort pleite.
Knapp 22 Millionen Menschen beziehen bei uns derzeit eine staatliche Alters-, eine Erwerbsminderungs- und/oder eine Witwenrente. Die Zuschüsse für diese Versorgung sind der mit Abstand größte Einzelposten im Bundeshaushalt. Für die zweitgrößte Position – Verteidigung – geben wir mit 53 Milliarden Euro noch nicht einmal halb so viel aus.
Das Statistische Bundesamt (Destatis) rechnet damit, dass bis 2039 die Zahl der irgendwie rentenberechtigten Menschen bei uns um mindestens 30 Prozent steigt. Das wäre dann also ein knappes Drittel mehr, während parallel dazu die Zahl der Erwerbstätigen – wie schon seit Jahren – immer steiler sinkt.
Keine Frage: Das ist nicht mehr zu bezahlen.
Der schnöseligste Bundeskanzler der deutschen Geschichte tut aber nun so, als seien die Rentner das Problem. Das ist, mit Verlaub, eine bodenlose Frechheit.
Die real ausbezahlte Durchschnittsrente beträgt nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung (DRV) derzeit bei Männern 1.431 Euro. Frauen bekommen im Schnitt nur 930 Euro.
Die „reichen Rentner“ in Deutschland sind eine Mär.
Ganz anders sieht die Sache bei den ehemaligen Staatsdienern aus. Die durchschnittliche Brutto-Pension von Beamten in Deutschland lag im Januar 2025 bei 3.416 Euro pro Monat. Hier kann man dann schon viel eher von Luxus-Ruhegeldern und einer privilegierten Klasse sprechen. Die wird obendrein auch noch von allen Steuerzahlern so fürstlich alimentiert – zynischerweise auch von den Rentnern. Denn Beamte zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und erhalten ihre Pensionen auch nicht von dort, sondern direkt aus der Staatskasse.
AfD-Parteitag in Erfurt - Tag 2 | 05.07.26











