Deutschland schafft sich ab: CDU-Arbeitnehmerchef Dennis Radtke freut sich über Halal-Metzger in Wattenscheid

vor 9 Tagen

Deutschland schafft sich ab: CDU-Arbeitnehmerchef Dennis Radtke freut sich über Halal-Metzger in Wattenscheid
Bildquelle: NiUS

Die Sendung hieß nicht „Goodbye Deutschland“, sondern „Markus Lanz“ (ZDF) und sollte sich eigentlich mit dem Ansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta beschäftigen. Doch dann drehte CDU-Sozialexperte Dennis Radtke, Chef des Arbeitnehmerflügels (CDA), am Donnerstagabend plötzlich bei, kritisierte die „Fettnapf-Quote der Bundesregierung“ und seinen Parteifreund und Kanzler Friedrich Merz für dessen „Stadtbild“-Debatte. Angesichts der Bilder des Migranten-Ansturms auf Ceuta habe die Politik „kopflos“ reagiert.

„Mit Kopflosigkeit hat man noch nie ein Problem gelöst“, sagt er und schwenkt direkt über zu Merz: „Ich glaube, selbst wenn wir jeden illegalen Migranten abgeschoben haben, wird sich am Stadtbild nichts ändern.“ Botschaft: Lieber nicht ansprechen, was alle sehen. Lieber nicht bedienen, was Politik nicht lösen kann. Und wohl auch nicht lösen will, wenn man Radtke richtig versteht, der sogar seine Eltern ins Feld führt für eine Weltsicht, die er ganz offensichtlich für weltfremd hält.

O-Ton Radtke: „Die Diskussion habe ich manchmal auch mit meinen eigenen Eltern, die dann sagen: ‚Wattenscheid sieht aber nicht mehr so aus wie früher.‘“ Und dann: „Wattenscheid wird nie wieder so aussehen, wie in den 70er und 80er Jahren. Es wird nie wieder ein Kino in Wattenscheid geben, und dass der letzte Metzger in der Fußgängerzone in Wattenscheid zugemacht hat und da jetzt nur noch ein Halal-Metzger ist, daran wird sich auch nichts ändern, wenn wir den letzten illegalen Migranten abgeschoben haben.“

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