Deutschland schneidet im internationalen Strompreisvergleich sehr schlecht ab. Unter den G20-Staaten hat die Bundesrepublik mit Abstand die höchsten Strompreise. Eine Kilowattstunde Strom für Haushalte kostet derzeit durchschnittlich 35,6 Cent – mehr als doppelt so viel wie der G20-Durchschnitt.
Das geht aus einer Berechnung des Vergleichsportals Verivox auf Grundlage von Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices hervor. Demnach folgen auf Deutschland Italien mit 34,5 Cent und Großbritannien mit 32,4 Cent je Kilowattstunde. In Frankreich kostet eine Kilowattstunde Strom 23,3 Cent, in den USA sind es 18,3 Cent.
Verivox-Energieexperte Thorsten Storck bezeichnete die Strompreise in Deutschland als besonders hoch. Ein Grund dafür sei, dass die Kosten für die eigentliche Stromerzeugung lediglich rund ein Drittel des Preises ausmachten, den Haushalte letztlich für ihren Strom bezahlten.
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