Machen wir es kurz: Wer noch an Selbsterhalt und Selbstbehauptung interessiert ist, kann nicht mehr die CDU wählen.
„Achtung, Reichelt!“ vom 24. August 2026 sehen Sie hier:
Als treue Zuschauer von „Achtung, Reichelt!“ wird Ihnen mein nostalgisch-weiches Herz für diese Partei nicht ganz verborgen geblieben sein. Wann immer es Hoffnung zu geben schien auf eine Wende hin zur Vernunft, zum Beispiel als Friedrich Merz gemeinsam mit der AfD gegen die illegale Massenmigration stimmte, habe ich mich aufrichtig gefreut und Merz und die CDU aus voller Überzeugung gelobt, weil es mir so schien, als hätten meine kreuzvernünftigen Ansichten doch noch ein Zuhause in der CDU.
Wahlversprechen gebrochen, keinen Rückhalt in der Bevölkerung, aber Friedrich Merz sieht sich als den „Reform-Kanzler“.
Ja, das mag man naiv nennen, aber wir alle sind Kinder unserer Sozialisierung. Als ich 18 war und zum ersten Mal wählen durfte, habe ich Helmut Kohl gewählt. Edmund Stoiber – habe ich gewählt. Angela Merkel habe ich nie gewählt, weil ich hinter ihrer freundlichen Fassade immer den Sozialismus vermutet habe, aber trotzdem habe ich immer auf eine geistig-moralische Wende in der CDU gehofft. Ich glaube, es geht Millionen Menschen so. Diesen Menschen muss ich heute sagen: Isch over.
Helmut Kohl im Wahlkampf 1998 in Weimar.
Letzte Woche bei Markus Lanz hat der CDU-Vorstand in Gestalt von Dennis Radtke bei Markus Lanz das neue Logo und die neuen Farben der Partei vorgestellt: Es handelt sich um einen weißen CDU-Schriftzug auf weißem Grund.
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