Der Telegram-Gründer Pavel Durov hat sich auf X kritisch zu den andauernden Ermittlungen der französischen Behörden gegen ihn geäußert. Er war 2024 in Frankreich verhaftet und nach vier Tagen gegen Kaution freigelassen worden. Die französische Staatsanwaltschaft warf ihm vor, sich durch die fehlende Moderation seines Messenger-Dienstes Telegram strafbar gemacht zu haben (Apollo News berichtete). Nun legt Durov mit seiner Kritik nach.
„In den letzten zwei Jahren haben wir ein Muster in mehreren Ländern entstehen sehen“, schrieb Durov am Montag auf X. „Telegram wird leise aufgefordert, politische Gefallen zu gewähren – wie illegale Zensur oder Überwachung. Wenn wir ablehnen, starten lokale Medien und ‚nichtregierungs’nahe Organisationen orchestrierte Kampagnen, die Telegram als Sumpf des Verbrechens darstellen, von Kinderpornografie bis hin zu Terrorismus.“
Die Inhaltsmoderation von Telegram sei nicht schlechter als die anderer großer Plattformen, erklärt Durov weiter. Dennoch sei das Vorgehen gegen Telegram ungleich strenger. „Plötzlich beginnen Beamte, sich um Kriminalität und den Schutz von Kindern zu kümmern – aber nur auf Plattformen, die ihre geheimen politischen Forderungen ablehnen“, schreibt der Telegram-Gründer weiter. „Plattformen, die solche Deals akzeptieren, kommen mit fast allem davon – einschließlich dem wörtlichen Verkauf von Anzeigen, die Kinderpornografie bewerben.“
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