Beim Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle waren nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung offenbar mehrere Drohnen im Einsatz. Ermittler haben demnach eine weitere Drohne und möglicherweise militärischen Sprengstoff gefunden. Die Bundesanwaltschaft äußerte sich bislang nicht.
Knapp drei Wochen nach dem Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Vorfeld gehen die Behörden davon aus, dass nicht nur eine, sondern mehrere Drohnen eingesetzt wurden. Die erste Drohne wurde am 4. August auf dem Flughafengelände sichergestellt. Sie sollte den Ermittlungen zufolge ein ukrainisches Antonow-Frachtflugzeug angreifen, das für den Transport von Rüstungsgütern genutzt wird. Der Anschlag misslang: Der Zünder der Bombe war offenbar defekt (NIUS berichtete). Staatsschützer des BKA ermitteln im Auftrag von Generalbundesanwalt Jens Rommel.
Der Generalbundesanwalt Jens Rommel zog das Verfahren wegen der „besonderen Bedeutung des Falles“ am 6. August 2026 an sich.
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