In Leipzig sehen sich die Sicherheitsbehörden zunehmend mit wachsenden Gefahren durch die Ausbreitung syrischer Großfamilien konfrontiert. Nach übereinstimmenden Medienberichten von Bild, Junge Freiheit und Focus stehen dabei insbesondere die Strukturen von vier Familienclans im Fokus des sächsischen Landeskriminalamts (LKA). Zusammen sollen ihnen rund 1.000 Menschen angehören. In einer der Familien soll ein erheblicher Teil der Kernfamilie bereits mit Straftaten aufgefallen sein.
Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei das Oberhaupt einer der Familien. Nach Angaben des LKA handelt es sich um einen Patriarchen, der mindestens drei Frauen, 32 Kinder sowie mindestens 25 Enkel haben soll. Auch seine Familie steht im Fokus der Ermittlungsbehörden: Fast zwei Drittel der Angehörigen der Kernfamilie sollen bereits mit Straftaten aufgefallen sein – darunter Verkehrsdelikte, Drogenhandel, Geldwäsche, Schleusung, Bedrohung, gefährliche Körperverletzung, Raub und Sozialbetrug.
Das Ausmaß des Phänomens lässt sich nach Angaben des sächsischen Innenministeriums allerdings längst nicht auf eine einzelne Großfamilie reduzieren. Gegenüber der Bild bestätigte das Ministerium: „Die Polizei registrierte ca. 130 Personen, die dem syrischen Clan-Milieu im Raum Leipzig zuzurechnen sind, als aktenkundig.“
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