Tausende Ceutaner demonstrieren inzwischen schon am dritten Tag gegen die Besetzung ihrer Stadt durch illegale Eindringlinge und die Duldung der Zustände durch die Politik. Dieses Recht zum Demonstrieren wird ihnen sogar von der örtlichen sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE) zugestanden, die alle anderen Widerstandshandlungen strikt ablehnt.
Aber die Ceutíes beließen es eben nicht beim Protestmarsch. In einigen Meldungen heißt es, die Migranten am Strand von Trampolín hätten sie durch Steinwürfe gereizt. Am Ende kam es zu „A fuera“-Rufen, zu Deutsch: „Hinaus!“ Aufgebrachte Ceutaner stürmten die frisch aufgebauten Strandslums. Am Ende brannte ein Teil der Hütten und Zelte.
El Mundo spricht von einer Hassliebe der Ceutaner zur Policía Nacional. Denn zum einen halten die Ceutaner den „Stolz auf unsere Polizei“ hoch, doch dann kommt es auch zu Handgemenge zwischen Polizei und Bürgern.
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