Der frühere Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, der Landtagsabgeordnete Marco Tullner, hat gegenüber dem MDR einen Neuanfang der Landes-CDU gefordert und die Spaltung der Fraktion als „eine Option“ bezeichnet. Die Verantwortung für die Gräben unter den CDU-Abgeordneten trage „ganz klar“ Ministerpräsident Sven Schulze, der gleichzeitig Fraktionsvorsitzender ist.
Nach der Landtagswahl sei der CDU „nicht die bestmögliche Aufstellung gelungen“. Jetzt sei die Fraktion gespalten, Gräben zuzuschütten sei „sehr schwer“.
Zur AfD wechseln wolle Tullner allerdings nicht. Er sehe seine Rolle als „kraftvolle Opposition“, nicht als Mehrheitsbeschaffer. Die Frage nach wechselnden Mehrheiten mit der AfD stelle sich jedoch sowohl der CDU-Fraktion als auch einer möglichen Abspaltung. Dabei gehe es um Konzepte, „die der CDU gefallen“. Sachfragen seien auch Machtfragen.
BUNDESTAG: AfD fordert Antworten! Parlament diskutiert über weitere Ukraine-Milliarden | LIVESTREAM











