Bundeswehr will Kasernen mit Netzwerferdrohnen schützen

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Bundeswehr will Kasernen mit Netzwerferdrohnen schützen
Bildquelle: NiUS

Die Bundeswehr setzt beim Schutz ihrer Standorte auf Drohnen, die andere Fluggeräte mit Netzen abfangen können. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die Beschaffung solcher Netzwerferdrohnen gebilligt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Sie sollen Kasernen und weitere Bundeswehr-Liegenschaften gegen Spionage- und Sabotagedrohnen sichern.

Die Abfangdrohnen sollen üblicherweise zusammen mit anderen Abwehrmitteln eingesetzt werden, darunter Radar und Störsender. Statt ein fremdes Fluggerät abzuschießen, fangen sie es mit einem Netz ein. Nach Angaben des Ministeriums entfällt dadurch die Gefahr umherfliegender Trümmerteile, die bei einem Abschuss entstehen können. Damit eigne sich die Technik auch für städtische Gebiete.

Wie viele Netzwerferdrohnen beschafft werden sollen und welche Kosten dafür anfallen, ließ das Ministerium offen. Eine Sprecherin verwies auf die militärische und operative Sicherheit. Angaben zu Stückzahlen und einzelnen Summen könnten Rückschlüsse auf schützenswerte Informationen ermöglichen.

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