Bundespräsident gegen die AfD: Ausgerechnet Steinmeier schwingt sich zum Hohepriester der Demokratie auf

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Bundespräsident gegen die AfD: Ausgerechnet Steinmeier schwingt sich zum Hohepriester der Demokratie auf
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Im ZDF-Sommerinterview äußerte der eigentlich zur Neutralität und Überparteilichkeit verpflichtete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, dass er nicht mehr überparteilich sein wolle, sondern „Stellung beziehen“ müsse. Der Grund für seine Haltung ist die Sorge vor falsch wählenden Bürgern: „Es gibt heute einen erklecklichen Anteil, die wählen nicht richtig oder falsch, oder links oder rechts, sondern die wählen gegen das System der Demokratie.“

Die Voldemort-Partei erwähnte Steinmeier natürlich nicht explizit, aber jeder weiß, dass natürlich die AfD gemeint ist. Es ist eine unfassbare Entgleisung des Bundespräsidenten, der ohne jede konkrete Begründung en passant Millionen Wähler beleidigt. Mit einer Behauptung, die jeder Grundlage entbehrt.

„Das System der Demokratie“ wollen die Wähler der AfD angeblich abschaffen, womit die aktuell größte Oppositionspartei als historische Gefahr für den Parlamentarismus dargestellt wird. Eine These, die ausgerechnet durch das AfD-Gutachten der „Gesellschaft für Freiheitsrechte“, das derzeit von fast allen Linken positiv rezipiert wird, widerlegt wird.

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