Jan Böhmermann hat in seiner Satiresendung ZDF Magazin Royale Jesus Christus zu einer Art queeren Pop-Ikone stilisiert und ihm dabei sowohl die männliche Geschlechtszugehörigkeit als auch die heterosexuelle Orientierung abgesprochen. In der Sendung vom 2. Oktober, in der es vor allem um den kirchlichen Umgang mit der AfD ging, lobte Böhmermann eigentlich die politische Positionierung ostdeutscher Kirchen, machte sich jedoch an mehreren Stellen über den christlichen Glauben lustig (mehr dazu hier).
Böhmermann griff dabei auch den Kirchenaustritt des AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, auf. Dieser hatte seinen Schritt unter anderem mit der zunehmenden Politisierung der Kirchen und einer Abkehr von christlichen Werten begründet. Böhmermann spottete daraufhin, in der Kirche werde „keine dusselige Deutschlandfahne“ angebetet, sondern „etwas Anständiges“. Anschließend wurde ein Kruzifix eingeblendet.
Den gekreuzigten Jesus bezeichnete Böhmermann daraufhin als „genderfluider, bi-neugieriger, halbnackter POC-Otter“ und als „Smoking, Hot Skinny Legend an einem auf dem Kopf stehenden Teufelssymbol“.
RÜCKTRITT VON BÄRBEL BAS: SPD-Chef irritiert! Klingbeil warnt vor "Playbook der Rechten" | WELT LIVE











