Nach dem Hackerangriff der Gruppe „Rhysida“ auf die Berliner Senatsverwaltung und der anschließenden Veröffentlichung von 1,4 Millionen teilweise hochsensiblen Daten warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jetzt vor weiteren Hackerangriffen. Insbesondere warnt die auch nachrichtendienstlich tätige Behörde vor „Hack-and-Leak“-Methoden im Zusammenhang mit Wahlen, wie die Zeit berichtet.
So könnten auf Social-Media-Plattformen belastende und möglicherweise aus dem Kontext gerissene Informationen verbreitet werden, mahnt das BSI. Ziel sei es dabei, Misstrauen gegenüber den Kandidaten und den Institutionen zu säen. Die öffentliche Meinung solle so beeinflusst werden. Zudem warnt das BSI vor zielgerichteten Phishing-Angriffen.
In Bezug auf die veröffentlichten Berliner Daten erklärt ein Sprecher des BSI, dass es „verschiedene Risiken für die Betroffenen und letztlich für die Gesellschaft“ gebe. Am Freitag, nur rund zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in der Bundeshauptstadt, veröffentlichte die Hackergruppe über 1,4 Millionen Daten, darunter Passwörter, Personaldokumente wie Zeugnisse, eingescannte Ausweise, aber auch interne Mails, Notfallpläne und Daten zu Schwachstellen kritischer Infrastruktur (mehr dazu hier).
SACHSEN-ANHALT: AFD vor Triumph! CDU vor Desaster! Deutschland blickt auf Landtagswahl I WELT STREAM













