Belgien: Waldbrand offenbar durch Mäharbeiten ausgelöst

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Belgien: Waldbrand offenbar durch Mäharbeiten ausgelöst
Bildquelle: Tichys Einblick

Belgiens größter Waldbrand seit mehr als hundert Jahren hat einen sehr wahrscheinlichen Ausgangspunkt, der für die zuständigen Behörden hochproblematisch ist. Nach Recherchen des öffentlich-rechtlichen Senders RTBF begann das Feuer offenbar auf einer Fläche des wallonischen Département de la Nature et des Forêts (DNF). Dort arbeitete am 14. August ein privater Auftragnehmer mit einer Mähmaschine.

Das Feuer brach gegen Mittag im Hohen Venn nahe der deutschen Grenze aus. Das Natura-2000-Gebiet liegt auf der Hochebene von Lüttich. Bis zum 20. August verbrannten mehr als 3.366 Hektar. Die Behörden sprechen vom schwersten Brand dieser Art in Belgien seit 1911.

RTBF rekonstruierte den Ursprung mit Satellitenbildern des Copernicus-Programms und Amateuraufnahmen von Fallschirmspringern. Der mutmaßliche Ausgangspunkt liegt auf einer rechteckigen Parzelle an der Allée du Grand Fossé, rund 300 Meter westlich von Croix Mockel. Auf den Satellitenbildern ist die Fläche am 10. August noch grün. Am 14. August erscheint ein Teil grau. Das entspricht dem Bild einer kurz zuvor gemähten Fläche.

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