Der Ex-CDU-Vorsitzende und ehemalige NTW-Ministerpräsident Armin Laschet hält den Versuch, die AfD durch den Ausschluss von parlamentarischen Ämtern und Gremien kleinzuhalten, für gescheitert. Im ARD-Talk Caren Miosga fordert er einen fairen Umgang mit den gewählten Abgeordneten der Partei. Parlamentarische Ämter und Plätze in Gremien dürften ihnen nicht verweigert werden. Eine Regierungsbeteiligung der AfD schließt Laschet zugleich kategorisch aus.
Angesichts der hohen Umfragewerte der AfD in Sachsen-Anhalt diskutiert Caren Miosga am Sonntagabend mit ihren Gästen über die Frage: „Ist die Brandmauer noch zu halten?“ Die AfD liegt in dem Bundesland deutlich vor der CDU und könnte bei der anstehenden Landtagswahl mehr als 40 Prozent erreichen.
Miosga will von Armin Laschet wissen, welche Folgen es hätte, wenn erstmals ein AfD-Politiker Ministerpräsident eines Bundeslandes würde. Der CDU-Bundestagsabgeordnete warnt, dies werde das politische Klima in Deutschland weiter verschärfen. An der Ablehnung einer Koalition mit der AfD lässt er keinen Zweifel.
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