Mitten im historischen Harz-Städtchen, auf der Festwiese Kleers an den Fischteichen, erinnerte am Sonntagvormittag ein Wahlkampf-Fest an die Aufbruchsjahre nach der deutschen Einheit. Reporter Gregor Leip, der für Alexander-Wallasch.de vor Ort mit dabei war, schildert dazu seine Eindrücke: „Bereits geraume Zeit vorher waren schon 5.000 Besucher da, möglicherweise bis zu 1.000 davon mit Simson-Mofas und Motorrädern. Dazu eine große Anzahl nostalgischer Wartburg- und Trabant-Fahrzeuge.“
Gegenüber, getrennt durch eine Straße und eine knappe Hundertschaft Polizei, standen lediglich etwa hundert Gegendemonstranten aus Antifa-, linken und grünen Kreisen. „Diese machten jedoch keinerlei Anstalten, die Veranstaltung zu stören – das Übergewicht der AfD-Anhänger, der Nostalgiker und der Anwohner war einfach zu groß“, berichtet Leip.
Kurz vor elf Uhr erschien Ulrich Siegmund selbst – nicht in einer dunklen Limousine oder einem SUV, sondern am Lenker einer hellblauen Simson, den weißen Helm auf dem Kopf. Er ließ seinen Fahrer vorausfahren und steuerte persönlich auf das Gelände zur Bühne. Dort widmete er sich zunächst den anwesenden Journalisten, darunter holländische und britische Reporter, Teams vom NDR und anderen Sendern sowie Blogger. Leip: „Allen schenkte er die gewünschte Aufmerksamkeit.“
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