„Niemals offiziell beteiligt“: Selenskyj weist Vorwürfe der Bundesanwaltschaft zu Nord-Stream-Sprengung zurück

vor 11 Tagen

„Niemals offiziell beteiligt“: Selenskyj weist Vorwürfe der Bundesanwaltschaft zu Nord-Stream-Sprengung zurück
Bildquelle: Apollo News

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Vorwürfe, staatliche Stellen seines Landes könnten hinter der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines stehen, erneut abgestritten. Die Ukraine sei weder in die Planung noch in die Durchführung des Anschlags verwickelt gewesen, erklärte Selenskyj am Sonntag vor Journalisten in Kiew.

Sein Land habe sich „niemals offiziell an irgendeiner Operation beteiligt, die mit der Sprengung von Nord Stream zu tun hatte“, sagte der Präsident. Auch die Bundesregierung wisse „sehr genau, dass die Ukraine weder hinter der Ausführung noch hinter der Konzeption dieser Operation stand“.

Damit widerspricht Selenskyj der Einschätzung der deutschen Behörden. Der Generalbundesanwalt geht davon aus, dass die Sabotagepläne im Auftrag ukrainischer staatlicher Stellen entwickelt wurden. Ziel soll es gewesen sein, russische Gaslieferungen über die Ostsee dauerhaft zu unterbinden und Moskau damit Einnahmen für die Finanzierung seines Krieges gegen die Ukraine zu entziehen.

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