Rund drei Wochen nach dem missglückten Sprengstoffanschlag mit Drohnen auf ukrainische Munitionsfrachter am Leipziger Flughafen kommen weitere Details ans Licht. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung, des NDR und des WDR ist eine weitere Drohne in unmittelbarer Nähe aufgetaucht. Mittlerweile wird der Fall auch im Kanzleramt zum zentralen Thema. Laut Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lägen der Bundesregierung Indizien vor, die auf den Urheber der Tat hindeuten, wie Bild berichtet.
Die dritte Drohne wurde demnach auf einem Feld in der Gemeinde Kabelsketal aufgefunden. Die Gemeinde liegt in unmittelbarer Nähe des Flughafens, an dem sich der geplante Anschlag ereignete. Genauer gesagt wurde die Drohne erst mehrere Tage nach dem Vorfall in einem Areal entdeckt, das unmittelbar an den westlichen Teil des Leipziger Flughafens grenzt.
An der Drohne fanden Kriminaltechniker des Bundeskriminalamtes Rückstände einer Substanz. Ersten Einschätzungen zufolge könnte es sich dabei um rund 50 Gramm des hochexplosiven Sprengstoffs Hexogen handeln. Auch diese Drohne detonierte offenbar nicht. Die Ermittler wollen nun herausfinden, welche Rolle sie bei dem missglückten Anschlag spielte.
UKRAINE-KRIEG: Brisanter Verdacht! Drohne trifft Zentrale des Geheimdienstes SBU I WELT STREAM













