Angebliche Wasserknappheit: Wenn Grüne zum Sparen aufrufen, ist Vorsicht angebracht

vor etwa 2 Monaten

Angebliche Wasserknappheit: Wenn Grüne zum Sparen aufrufen, ist Vorsicht angebracht
Bildquelle: Apollo News

Aus der Erfahrung mit der Corona-Politik haben wir gelernt: Schalten Politiker in den Panikmodus, ist allerhöchste Vorsicht geboten. So geschehen im Falle des niedersächsischen Umweltministers Christian Meyer. Der Grünen-Politiker warnte in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) vor der anstehenden Hitzewelle und rief die Bürger Niedersachsens zum Pfingstwochenende dazu auf, Wasser zu sparen.

Hintergrund der Warnung sind die gemessenen niedrigen Grundwasserstände in einigen Regionen des Landes. 93 von insgesamt 161 offiziellen Messstellen wiesen Wasserstände unterhalb des langjährigen Mittelwerts für den Monat Mai aus, wie das niedersächsische Umweltministerium informierte. Neun dieser Messstellen hätten sogar einen historischen Tiefststand erreicht. Ist es nun so weit? Sind dies die von der Klimabewegung seit Jahren prognostizierten Ausläufer der Endzeit? In jedem Fall ist es laut Landesregierung, die hier offensichtlich gezielt in den medialen Panikmodus gewechselt ist, ein ernst zu nehmendes Signal.

Dabei ist es doch so: Lokale, zeitlich begrenzte Schwankungen im Grundwasserstand treten regelmäßig auf, und sie rechtfertigen unter gar keinen Umständen ein apokalyptisches Szenario, das ausgerechnet das seit einigen Jahren wieder regenreichere Deutschland unterschwellig als eine Art zukünftige Steppenlandschaft beschreibt.

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