Es klingt wie ein schlechter Witz – ist aber bittere Realität: Zwei Männer, verurteilt wegen Unterstützung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS), sind zurück in Warendorf (NRW). Genau dort, wo sie im vergangenen Sommer in einer Flüchtlingsunterkunft von Spezialeinsatzkräften festgenommen wurden.
Jetzt laufen sie wieder frei herum – und das, obwohl sie laut Gericht ideologisch dem IS nahestehen. Das berichten die Westfälischen Nachrichten.
Die beiden Tadschiken waren als angebliche ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Doch statt Schutz zu suchen, sollen sie Pläne für Terroranschläge geschmiedet und Geld an den IS weitergeleitet haben.
Zum Prozessauftakt am 30. Juli 2024 standen sieben Männer vor Gericht. Schon im Januar wurden die Haftbefehle gegen fünf von ihnen wieder außer Vollzug gesetzt.
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