Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat sich am Freitag den Fragen der Arbeitgeber auf dem „Tag des Familienunternehmens“ gestellt. Auf dem Podium geriet die SPD-Politikerin wiederholt ins Kreuzfeuer der Zuschauer. Als sie von einer Frau im Publikum mit den konkreten Maßnahmen der geplanten Steuer- und Entlastungsagenda der Koalition konfrontiert wurde, geriet Bas ins Stocken.
„Ich kann jetzt und will noch keine Summe nennen und sagen, was da kommt, aber aus meinem Bereich wird viel kommen“, betonte Bas. Die Arbeitsministerin hatte bereits ein passendes Beispiel dafür, wie sie sich Entlastungen, besonders im Bereich der Entbürokratisierung, vorstellt.
„Sie kennen alle, glaube ich, die Aufkleber, also, Sie haben eine Kaffeemaschine in Ihrem Büro“, begann Bas zu erklären, was bereits für Gelächter unter den Anwesenden sorgte. „Alles TÜV-geprüft, gekauft. Sie müssen trotzdem noch so ein Klebchen draufmachen. Das kommt weg“, erklärte Bas. Zunächst ging ein Raunen durch den Saal, bevor das Publikum in lautes Gelächter ausbrach. Bas konnte die Abschaffung der Elektroprüfung als einzige konkrete Entlastungsmaßnahme nennen – für viele offenbar zu wenig.
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