Die linskextremen Gewalttaten rund um den AfD-Bundesparteitag in Erfurt waren offenbar deutlich intensiver vorbereitet als bislang bekannt. Das legen interne Polizeiunterlagen nahe, über die Welt berichtet. Darin ist von versteckten Waffenlagern, manipulierten Fahrzeugen, einer falschen Richterin die Rede. Gewaltbereite Linke sollen sich zur Verschleierung ihrer Identität sogar die Fingerkuppen abgefeilt haben sollen.
Bei den Ermittlungen stießen die Beamten auf mehrere mutmaßliche Aktionsdepots. Mitarbeiter der Autobahnmeisterei entdeckten am Erfurter Kreuz unter anderem Bengalos, Seitenschneider und weiteres Material, das nach Einschätzung der Ermittler für Blockaden und deren Verteidigung vorgesehen war. Auf einer Auffahrt zur A71 fanden Polizisten außerdem einen quer abgestellten Miet-Lkw. An einem Vorderrad war bereits eine Radmutter gelöst worden. Zudem wollte sich eine Person auf dem Lastwagen festkleben, wurde daran jedoch gehindert.
Laut Welt-Bericht machte die Überprüfung zweier Verdächtiger Probleme. Fingerabdrücke ließen sich nicht sichern. Nachdem eine Ärztin auf richterliche Anordnung die Hände untersucht hatte, stellte sich heraus: Die Hornhaut der Fingerkuppen war gezielt entfernt worden. Eine Identifizierung war dadurch nicht mehr möglich. Dennoch wurden beide Frauen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.
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