Der EU geht das Geld aus: Abschiebe-Projekt von Frontex gestoppt

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Der EU geht das Geld aus: Abschiebe-Projekt von Frontex gestoppt
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Interne E-Mails zeigen: Brüssel steht vor einem neuen Problem in seiner ohnehin umstrittenen Migrationspolitik. Die europäische Grenzschutzagentur Frontex – Jahresbudget 1,2 Milliarden Euro – musste ein seit 2022 bestehendes Unterstützungsprogramm für zurückkehrende Migranten vorläufig aussetzen. Die vorgesehenen finanziellen Mittel für das laufende Jahr sind bereits Anfang Oktober weitgehend aufgebraucht.

Wie das Nachrichtenportal Politico unter Berufung auf interne E-Mails berichtet, ordnete Frontex-Direktor Hans Leijtens am 2. Oktober 2026 an, vorerst keine neuen Anträge für das sogenannte Reintegration-Programm mehr anzunehmen. Die Ausgaben hätten ein Niveau erreicht, bei dem die vollständige Finanzierung weiterer Fälle nicht mehr gewährleistet werden könne, erklärte Leijtens seinen Mitarbeitern.

Die nun bekannt gewordenen Zahlen zeigen, wie stark die Nachfrage nach Rückkehrhilfen gestiegen ist: Durchschnittlich nahm Frontex zuletzt monatlich 2368 neue Fälle in das Programm auf. Allein im September lag die Zahl der Anträge beziehungsweise neu aufgenommenen Fälle um 63 Prozent über dem ursprünglich vorgesehenen Zielwert.

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