Nimmt das, was wir als Glück empfinden, kontinuierlich ab? Wird mit den Jahren das Leben grundsätzlich ärmer, statt reich zu bleiben? Die Psychologin Vanessa LoBue von der Rutgers University-Newark analysierte mehrere Studien zum Glücksempfinden über das Leben hinweg. Was sie herausfand, hat sie in der Fachzeitschrift Psychology Today veröffentlicht. Zusammengefasst kann man sagen: Ab 50 werden wir wieder glücklicher.
Eine groß angelegte Untersuchung mit mehr als 500.000 Teilnehmern aus den USA und Europa ergab, dass das subjektive Wohlbefinden zunächst abnimmt, vor allem zwischen 25 und 45 Jahren, der sogenannten „Rush Hour des Lebens“. Doch ab 50 Jahren steigt es wieder deutlich an.
Auch eine Metaanalyse von über 400 Studien bestätigt diesen Verlauf: Die Lebenszufriedenheit nimmt im Jugendalter ab, erreicht zwischen 40 und 50 Jahren einen Tiefpunkt und steigt danach bis ins hohe Alter kontinuierlich an.
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