Der Chef des arabischen Remmo-Clans, Issa Remmo, hat an der Wahlparty der Linken im Berliner Bezirk Neukölln teilgenommen. Das Oberhaupt der arabischen Großfamilie erklärt gegenüber der Berliner Morgenpost, er fühle sich mit der Linken zum ersten Mal von einer Partei unterstützt.
Zudem weist Remmo gegenüber der Zeitung die Antisemitismusvorwürfe gegen die Linke zurück. Der arabische Clan-Chef versichert: „Die Berliner Linke ist Juden gegenüber nicht feindlich eingestellt.“ Er behauptet: „Ich würde keinen judenfeindlichen Politiker wählen.“
Nach aktuellen Hochrechnungen wird die Linke mit rund 26 Prozent der Stimmen stärkste Kraft in Berlin. Die Partei warb dabei insbesondere um die Stimmen muslimischer Wähler. So kursierte in den vergangenen Tagen ein Wahlkampfvideo, in dem die Linken-Kandidatin für Berlin-Mitte, Martha Kleedörfer, auf Arabisch für ihre Partei wirbt. Darin erklärte Kleedörfer unter anderem: „Wir kämpfen für Solidarität für Palästina.“
Wahlen 2026 in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin: Analysen, Einschätzungen und Reaktionen - Teil 3









