CDU liegt in Mecklenburg-Vorpommern unter fünf Prozent und kommt wohl erstmals nicht ins Parlament

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CDU liegt in Mecklenburg-Vorpommern unter fünf Prozent und kommt wohl erstmals nicht ins Parlament
Bildquelle: Apollo News

Mit 38,3 Prozent gewinnt die AfD die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die SPD kommt nur auf 35,4 Prozent. Während die SPD gegenüber ihrem Landtagswahlergebnis von 2021 leicht verliert, kann sich die AfD mit einem Zugewinn von 21,6 Punkten mehr als verdoppeln und erreicht zum zweiten Mal nach Sachsen-Anhalt voraussichtlich den ersten Platz in einem Bundesland.

Die CDU muss unterdessen um den Einzug in den Landtag bangen, denn sie steht laut der 18-Uhr-Prognose nur bei fünf Prozent. Damit ist es auch das schlechteste CDU-Landtagswahlergebnis aller Zeiten. Auch für die Grünen gibt es mit 5,5 Prozent ein knappes Ergebnis. Ebenso muss das BSW mit 4,8 Prozent zittern. Die Linke liegt unterdessen mit sechs Prozent etwas deutlicher über fünf Prozent und wird damit wohl drittstärkste Kraft. Selbst ein Zweiparteienparlament ist damit möglich.

Bei der Sitzverteilung zeichnet sich ein klares Bild ab: Die beiden neuen großen Fraktionen von SPD und AfD dominieren den Landtag. Die anderen Fraktionen bleiben deutlich kleiner. Alle anderen Parteien haben vor der Wahl eine Kooperation mit der AfD kategorisch abgelehnt. Deshalb bleibt nun vor allem Platz für ein linkes Bündnis, potenziell mit Unterstützung der CDU, falls diese in den Landtag kommt. Damit dürfte Manuela Schwesig Ministerpräsidentin des Bundeslandes bleiben, wenn mehr als zwei Parteien es ins Parlament schaffen.

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