Es scheint eine Manie des Berliner Politbetriebs zu sein, von Lars Klingbeil bis Marie-Agnes Strack-Zimmermann, von Johann Wadephul bis zu sämtlichen Grünen und Linken: Zuwanderung muss sein. Wenn nicht zehntausende Asylmigranten jeden Monat über die deutschen Grenzen hereinbrechen, müssen es günstige Arbeitskräfte aus Drittstaaten sein. Mindestens im selben Maße, wie die illegalen Einreisen zuletzt abgenommen haben, nahmen die Einreisen der sogenannten „Fachkräfte“ aus Nicht-EU-Ländern zu. Das bringt eine parlamentarische Anfrage des AfD-Abgeordneten René Springer ans Tageslicht.
Seit 2020 haben demnach rund 765.000 Personen aus dem Nicht-EU-Ausland eine Aufenthaltserlaubnis als Arbeitskraft oder Fachkraft erhalten, mit steigender Tendenz. So wie früher alle „Flüchtlinge“ von den Grünlingen zu „Fachkräften“ geadelt wurden, weil man die Sache ja dem Wahlvolk verkaufen musste, so wird nun jede Arbeitskraft mit halber Ausbildung zur „Fachkraft“ gemacht – vom afghanischen Juristen bis zur Pflegekraft aus Zentralafrika.
Am 30. April 2026 waren über 600.000 von ihnen im Bundesgebiet gemeldet. Die größten Gruppen stellen dabei Inder (91.000), danach Vietnamesen und Türken (je 35.000), dann Chinesen (31.400). Aus Russland, Marokko und dem Iran stammen weitere Tortenstücke in der Größenordnung von 23.000 Personen. Den Rest teilen sich kleinere Länder auf. Die Marokkaner, die Johann Wadephul massenhaft ins Land holen will, sind also schon da – in identischer Zahl wie Russen und Iraner. Hätte man das gedacht? Und alles ohne Anwerbeabkommen, ohne Zeremonie, ohne Schwüre der Völkerfreundschaft. Ob das gut gehen kann?
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