Bei einer Gesamtbevölkerung von 82,7 Millionen Personen in Deutschland entspricht der Anteil der Muslime nun 8,5 Prozent, dokumentiert das BAMF in seiner Publikation. Noch bei der letzten vergleichbaren Hochrechnung für das Jahr 2019 lag er bei 6,7 Prozent (5,6 Millionen Muslime). Innerhalb von nur fünf Jahren ist der Anteil also um 1,8 Prozentpunkte gewachsen, das sind 1,4 Millionen Muslime mehr – und ein Zuwachs um die gesamte Bevölkerung von München (etwa 1,5 Millionen Einwohner). Im Tagesdurchschnitt kamen somit 767 Muslime nach Deutschland.
Die wesentliche Ursache laut dem BAMF: Besonders nach dem Ende der COVID-19-Pandemie zogen ab 2022 deutlich mehr Menschen aus islamisch geprägten Ländern nach Deutschland. Die Nettozuwanderung aus diesen Ländern trieb die Zahl der Muslime nach oben.
Die langfristige Entwicklung macht die Dimension des Anstiegs deutlich: Um die Jahrtausendwende, im Jahr 2000, lebten in Deutschland nach damaligen Schätzungen 3,1 bis 3,2 Millionen Muslime. Bis 2010 war die Zahl auf 4 Millionen gestiegen. 2015, mitten in der damaligen Flüchtlingswelle, lag sie bereits bei 4,7 Millionen. Die BAMF-Zahlen zeigen damit eine Verdopplung der muslimischen Bevölkerung innerhalb von gut zwei Jahrzehnten.
UKRAINE-KRIEG: Brisantes Interview mit Putin! Russland könnte Kriegsterror intensivieren | STREAM














