Der Einfluss der „Energiewende“ auf die globalen Temperaturen geht gegen Null

vor etwa 2 Stunden

Der Einfluss der „Energiewende“ auf die globalen Temperaturen geht gegen Null
Bildquelle: NiUS

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) behauptet, der Einfluss der deutschen Energiewende habe die globale Erwärmungsprognose von 5 auf 2,7 Grad gesenkt. Tatsächlich liegt der messbare deutsche Beitrag selbst bei einer Klimaneutralität bis 2045 nur bei 0,004 bis 0,007 Grad. Dem stehen Kosten von mehreren Billionen Euro und bereits heute spürbare Schäden für Industrie, Verbraucher und Versorgungssicherheit gegenüber.

Die jüngste Behauptung des Bundesumweltministers, es sei vor allem der deutschen Energiewende zu verdanken, dass die Prognosen für die globale Erwärmung von 5 auf 2,7 Grad zurückgegangen seien, hat einiges an Staub aufgewirbelt. „Deutschland rettet das Weltklima? Dieser Minister muss größenwahnsinnig sein!“, schrieb etwa NIUS-Kolumnist Gunnar Schupelius. Und in der Tat dürfte die Absurdität dieser These nur schwer zu überbieten sein, denn tatsächlich lässt sich der Einfluss der bundesdeutschen Emissionssenkungen durchaus realistisch abschätzen und liegt bei angenommener deutscher Klimaneutralität 2045 zwischen 0,004 und 0,007 Grad, also 4 bis 7 Tausendstel Grad, bis 2050!

Carsten Schneider ist Bankkaufmann und Berufspolitiker.

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