Die Caritas Gesundheit Berlin hat neue Empfehlungen bezüglich der digitalen Kommunikation ihrer Mitarbeiter herausgegeben. „Emojis machen Beiträge freundlicher und leichter verständlich“, heißt es in der Empfehlung. „Gleichzeitig können einzelne Symbole politisch, sexuell oder diskriminierend missverstanden werden.“ Aus diesem Grund müsse man genau darauf achten, wie viele und vor allem welche Emojis man verwende.
Neben unprofessionellen oder sexuell doppeldeutigen Emojis wird allen voran davor gewarnt, „politisch aufgeladene oder parteipolitisch lesbare Emojis“ zu nutzen. Etwas später im Text wird dann sogleich eine Liste von vermeintlich politisch missverständlichen Emojis angefügt. Hierzu zählt man unter anderem das schwarze Herz, das Melonen-Emoji sowie Blitz-Emojis. Eine konkrete Erklärung, weshalb entsprechende Emojis nicht verwendet werden sollten, gibt man nicht.
Doch insbesondere blaue Herzen sind der Caritas Gesundheit Berlin ein Dorn im Auge, und man warnt gleich mehrfach ausdrücklich vor deren Verwendung. So heißt es an einer Stelle: „Eine wichtige Neuerung betrifft hier das blaue Herz. Dieses Emoji wird künftig in der Kommunikation der Caritas Gesundheit Berlin nicht mehr verwendet, da es im deutschen Social-Media-Kontext politisch missverstanden“ werden könne.
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