MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen hat in einem Instagram-Video von MDR Jump vor den Folgen der Rundfunkpläne der AfD gewarnt. „Für den MDR“ stehe derzeit „einiges“ auf dem Spiel, erklärte er. „Wir stehen das erste Mal auf einer Speisekarte, politisch, bei einer Wahl.“
Hintergrund sind die Pläne der AfD in Sachsen-Anhalt, nach einer Regierungsübernahme den MDR-Staatsvertrag zu kündigen und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk grundlegend umzubauen. Bereits in den vergangenen Tagen hatte der MDR mit Schwarzbildern und Funkstille auf mögliche Folgen einer Kündigung aufmerksam gemacht (Apollo News berichtete).
Lochthofen zählte in dem Interview mehrere Angebote auf, die aus seiner Sicht am MDR hängen. Dazu gehörten Reporter in der Region, der Verkehrsfunk, barrierefreie Angebote und die Regionalstudios. Auch Veranstaltungen wie Studiokonzerte oder Auftritte auf Weihnachtsmärkten nannte er. „Weil natürlich kein Mensch einen Grund hat, in Stendal eine Kamera auszupacken, wenn wir es nicht machen“, sagte der Programmdirektor.
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