Die jüngste Bewerbungsaktion des Schwulen- und Lesben-Umzugs auf der bekannten Wiener Ringstraße kommt nicht bei allen Social-Media-Usern gut an. So meinte etwa der langjährige Kanzlerberater Daniel Kosak auf X: „Mir persönlich würde ausreichen, wenn ein Nahverkehrsunternehmen seine Fahrgäste pünktlich und verlässlich von A nach B bringt. Gesellschaftspolitik können gerne andere übernehmen.“ Einer seiner Follower ätzt dazu: „Man muss halt Prioritäten setzen. Wer braucht schon verlässliche, pünktliche, störungsfreie U-Bahnen, wenn man solch geniale Witze bekommt.“
In der Instagram-Community der Verkehrsbetriebe kommen die Umbenennungen aber ganz gut an. So haben die Wiener Linien die U-Bahnstation Spittelau in „Schwulau“ verändert, den bekannten Franz-Josefs-Bahnhof in „Trans-Josef-Bahnhof“ und die Station Längenfeldgasse in „Lesbenfeldgasse“. Dazu posteten die queer-begeisterten Social-Media-Mitarbeiter der mit jährlich mit viel Steuergeld subventionierten Verkehrsbetriebe: „We ride with pride!“
Die Posts erzielten Tausende Likes und Kommentare – von Zustimmung zu diesem Humor bis zu scharfer Kritik an der Geldverschwendung und Prioritätenverschiebung eines öffentlichen Verkehrsbetriebes. Immerhin müssen die Steuerzahler die Wiener Linien jährlich mit mehr als einer Milliarde Euro unterstützen: Auf 485 Millionen Euro summiert sich der jährliche Betriebskostenzuschuss, und mehr als 515 Millionen Euro werden für Investitionen zugezahlt. Der Kostendeckungsgrad liegt bei nur 63 Prozent.
PUTINS KRIEG: Russland greift heftig an! Ukraine evakuiert Cherson! Bewohner sollen fliehen I LIVE














