Die Grünen sorgen sich um die Volksgesundheit. Das ist löblich. Sie fordern die Regierung auf, „eine langfristige Alkoholpräventionsstrategie und ein Alkoholpräventionsgesetz“ vorzulegen. Insbesondere fordern sie, das sogenannte „begleitete Trinken“ abzuschaffen, bei dem Jugendliche ab 14 Jahren Bier oder Wein in Begleitung ihrer Eltern trinken dürfen.
Das verstehe ich! Trinken, wenn die Eltern zusehen? Viel lustiger ist es schließlich, klandestin auf dem Spielplatz oder an anderen öffentlichen Orten mit den Kumpels abzuhängen und die Schnapsflaschen herumgehen zu lassen, bis einer kotzen muss. So lernt man am nachhaltigsten, welche Freunde und welche Getränke zuträglich sind.
Mal im Ernst. Es ist noch nie gut gegangen, wenn sich die Grünen eines Themas angenommen haben. „Atomkraft nein danke“ war ein äußerst erfolgreicher Slogan, der uns den Abschied von technisch hochwertigen Anlagen und von einer stabilen und preisgünstigen Energieversorgung eingetragen hat. Denn dass man bei Grüns jemals die Natur oder die „Umwelt“ hat schützen wollen, darf getrost bezweifelt werden.
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