Wie ein Kriminalfall Kanadas zweifelhafte Diversity-Privilegien vor ein Dilemma stellt

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Wie ein Kriminalfall Kanadas zweifelhafte Diversity-Privilegien vor ein Dilemma stellt
Bildquelle: Apollo News

Kanadas Oberster Gerichtshof hat mit einem – anscheinend besonderen – Kriminalfall zu tun: Ein Mann hatte seine Partnerin brutal attackiert und zusammengeschlagen. Soweit eigentlich ein blutiger, aber nicht völlig außergewöhnlicher Gerichtsfall – wenn da nicht die Tatsache wäre, dass beide indianischstämmig oder, wie es heißt, „indigen“ sind.

Was das mit der Bestrafung zu tun hat? In Kanada sehr viel. Denn dort ist explizit per Präzedenzurteil und Kriminalgesetz geregelt, dass bei indianischstämmigen Tätern und Opfern andere Normen gelten. Vereinfacht gesagt gilt: „Indigene“ Täter erhalten oft in Anbetracht ihrer „historischen Diskriminierung“ und Lebenssituation niedrigere Strafen, während Verbrechen gegen „indigene“ Opfer oft besonders scharf bestraft werden. Beides trifft in diesem Fall aufeinander.

„Indigene Menschen sind überproportional häufig und in übermäßigem Maße inhaftiert, während indigene Frauen und Mädchen unter einem inakzeptabel hohen Ausmaß an Gewalt und Missbrauch leiden“, schrieb nun Kanadas Oberster Gerichtshof in seiner Entscheidung.

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