Wegen Kritik an Merz und AfD-Strategie: Schatzmeisterin der Jungen Union soll zum Rückzug gedrängt worden sein

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Wegen Kritik an Merz und AfD-Strategie: Schatzmeisterin der Jungen Union soll zum Rückzug gedrängt worden sein
Bildquelle: Apollo News

Die Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, wird auf dem Deutschlandtag der Jugendorganisation nicht erneut für ihr Amt kandidieren. Der Rückzug der zuletzt profilierten Jungpolitikerin hängt offenbar mit ihrem öffentlichen Auftreten in Debatten rund um den Führungsstil von Parteichef Friedrich Merz und die Strategie im Umgang mit der AfD zusammen.

Auf Instagram machte Nathusius ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur bekannt, schwieg allerdings zu den Gründen. Focus-Korrespondentin Alisha Mendgen schreibt unter Berufung auf parteiinterne Quellen allerdings von internem Druck – Nathusius sei aus der eigenen Partei dazu gedrängt worden, nicht mehr zu kandidieren, schreibt die Journalistin.

In der Tat hatte Nathusius zuletzt in ihrer Partei angeeckt: Die Jungpolitikerin, die in der Vergangenheit etwa in der Wahlkampagne von Armin Laschet mitwirkte oder die Öffentlichkeitsarbeit für Kultur- und Medienstaatsminister Wolfram Weimer machte, hatte ein Ende von Bundeskanzler Friedrich Merz gefordert und die „Brandmauer“-Strategie der Union für gescheitert erklärt. Dies erklärte sie zunächst auf ihrem persönlichen Instagram-Account und später, als ihre Positionen viral gingen und politisch zum Thema wurden, auch in Sendungen, etwa im „Bericht aus Berlin“.

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