Die ehemalige Bundesaußenministerin und heutige Präsidentin der UN-Generalversammlung Annalena Baerbock hat die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA kritisiert. So meinte sie im Fußballpodcast Calcio d’Oro über die Verweigerung der Einreise für den somalischen Schiedsrichter Omar Artan in die USA: „Und das ist eben der Moment, wo es da nicht mehr heißen kann, man ist neutral, man kann sich nicht äußern.“ Artan wurde die Einreise mit der Begründung verweigert, er besitze Verbindungen zu Terrororganisationen.
Doch Baerbock erkennt diese Begründung offenbar nicht an – weiter sagte die Grünen-Politikerin: „Und jetzt muss die FIFA in solchen Momenten aktiv werden, um halt deutlich zu machen, dass sie zu ihren eigenen Regeln auch steht.“ Das Gleiche gelte für Fans, die Tickets gekauft haben, oder für „die unterschiedliche Behandlung von Mannschaften“, wie Baerbock meint.
So legte die UN-Präsidentin nahe, dass einige Teams bei der Einreise ungerecht behandelt wurden: „Ich meine, es ist schon Startnachteil, wenn jeder die gleiche Chance haben soll, wenn manche Teams hier, so wie es einige beschrieben haben, während der Einreise nicht nur gescannt werden, sondern durchsucht werden und sich ungerecht behandelt fühlen.“
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