Die deutsche Regierung hat Peru ein Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro gewährt. Dieses sei laut der deutschen Botschaft in Lima zweckgebunden. Doch wie Recherchen von Nius offenlegen, steht die Entwicklungshilfe dem südamerikanischen Staat faktisch zur freien Verfügung.
Konkret schrieb die deutsche Botschaft in einem Instagram-Post anlässlich der Bewilligung des Kredits, dass dieser an drei Bedingungen geknüpft sei. Das Geld solle demnach zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen, zur Förderung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit von Frauen und für Geschlechtergerechtigkeit eingesetzt werden.
Allerdings geht aus einem peruanischen Gesetzestext, der Nius vorliegt, hervor, dass das Geld direkt in den Staatshaushalt fließt. Konkret heißt es darin, dass das Darlehen zur Unterstützung der Zahlungsbilanz verwendet wird.
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