Die in Großbritannien regierende Labour Party hat dem Tech-Milliardär Elon Musk vorgeworfen, die nächtlichen Ausschreitungen in Belfast befeuert zu haben. Proteste schlugen am Dienstagabend in Gewalt um, nachdem ein erschreckendes Video die gewaltsame Messerattacke eines Sudanesen auf einen Briten gezeigt hatte. Dutzende Vermummte versammelten sich in Wohngebieten und zündeten mehrere Häuser, ein Geschäft und zahlreiche Fahrzeuge an.
Die Labour-Parteivorsitzende Anna Turley machte Musk und seine Nachrichtenplattform X teilweise für die Randale verantwortlich. Musk teilte am Dienstag mehrere Beiträge, die zu Protesten aufgerufen hatten. Gegenüber Times Radio erklärte Turley: „Ich denke, wir müssen anerkennen und sehen, dass die sozialen Medien dabei eine Rolle spielen. Und ich denke, es gibt Akteure mit bösen Absichten, die oft viele, viele Kilometer entfernt sitzen“.
Auf die Frage, ob Musk zu diesen „Akteuren“ gehöre, antwortete Turley: „Er lebt nicht in Gegenden, in denen solche Aktivitäten vorkommen. Er ist nicht gefährdet.“ Vielmehr seien es Mütter, Familien und Menschen, die davon betroffen seien. „Er hat die Verantwortung, jeder hat die Verantwortung, zur Ruhe aufzurufen und nicht die Spaltung anzuheizen“, monierte Turley weiter.
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