Am Mittwochabend wurde der Rostocker AfD-Landtagsabgeordnete Michael Meister von zwei Unbekannten angegriffen, als „AfD-Nazi“ beschimpft und mit einem spitzen Gegenstand am Arm verletzt. Wie seine Fraktion auf X schildert, sei auch auf seinen Rücken eingestochen worden. Lediglich ein in seinem Rucksack befindliches Notebook habe demnach Schlimmeres verhindern können. Das blutverschmierte weiße T-Shirt, das von Meister während der Tat getragen worden sein soll, wurde anschließend vielfach in den sozialen Medien geteilt (Apollo News berichtete).
Auf Anfrage von Apollo News bestätigte das zuständige Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern mittlerweile, dass die Angelegenheit dort keineswegs als harmloses Scharmützel abgetan wird. Zwar wollte die Behörde nicht bestätigen, dass das Tatwerkzeug ein Messer gewesen sei und der Angriff auf Meisters Rücken in der geschilderten Brutalität stattgefunden habe. Allerdings erklärte die Behörde, dass nicht bloß wegen Körperverletzung, sondern „wegen eines versuchten Tötungsdelikts“ ermittelt werde.
Obwohl die Ermittlungen noch andauern und der genaue Hintergrund der Tat noch unbekannt ist, dürfte auf der Hand liegen, dass ein vergleichbarer Vorfall gegenüber einem Lokalpolitiker der Grünen nicht als randständige Agenturmeldung von den großen Medienhäusern abgehandelt worden wäre.
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