Rund 20 Teilnehmer eines Stammtisches der Gruppierung „Gemeinsam Deutschland gestalten“ (GDG) sollen am Samstag in Mannheim von einer größeren Gruppe vermummter Angreifer attackiert worden sein.
Gegenüber der Jungen Freiheit (JF) berichtet einer der Betroffenen, ihm sei zunächst Pfefferspray ins Gesicht gesprüht worden. Als er einen Schlag mit einem Teleskopschlagstock mit dem Arm abgewehrt habe, sei dieser gebrochen; anschließend habe ihn ein weiterer Schlag am Kopf getroffen und eine Platzwunde verursacht. Bis Mitternacht habe er deshalb im Krankenhaus behandelt werden müssen. „Ich wollte einfach nur ein Schnitzel essen“, sagte der Mann, der als Heizungstechniker arbeitet, der JF. Wegen des gebrochenen Arms könne er derzeit nicht arbeiten, wodurch sein Arbeitgeber finanzielle Einbußen erleide.
Die Polizei bestätigte gegenüber NIUS, dass es im Stadtteil Mannheim-Neckarstadt zu einer „Auseinandersetzung zweier Personengruppen“ gekommen sei, bei der die Polizei einschreiten musste. „Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen unter Einbeziehung der Staatsanwaltschaft Mannheim aufgenommen.“ Da diese noch andauerten, könne man zum jetzigen Zeitpunkt aber keine weiteren Auskünfte erteilen.
Benedict Doege, Vorsitzender der GDG und der Jungen Union Köln-Lindenthal kritisiert gegenüber NIUS: „Man hat das Gefühl, die Polizei behandelt die Sache wie eine Kneipenschlägerei. Aber das war es eben nicht.“ Die GDG-Mitglieder seien von den Linksextremen angegriffen worden und hätten keine Chance gehabt, sich zu wehren. „Sie gingen in Überzahl mit Pfefferspray und Schlagstöcken auf unsere Mitglieder los.“
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