Zu wenig Stromkapazität: Netzengpass trifft Unternehmen und Europa-Park

vor 6 Tagen

Zu wenig Stromkapazität: Netzengpass trifft Unternehmen und Europa-Park
Bildquelle: Apollo News

Im baden-württembergischen Ortenaukreis gibt es einen Netzengpass im 110-kV-Netz. Während es für die meisten Privathaushalte keine Einschränkungen gibt und sie weiterhin Wallboxen und Wärmepumpen einbauen dürfen, wie der Netzbetreiber mitteilt, sieht es für Unternehmen anders aus. „Industrie- und Gewerbebetriebe mit hohem Leistungsbedarf (über 1 MW) können derzeit nur eingeschränkt angeschossen oder erweitert werden“.

Betroffen von dem Netzengpass ist auch der Europa-Park Rust. Dieser wird zukünftig voraussichtlich mehr Strom benötigen, etwa für Ladestationen für Elektroautos, Wärmepumpen oder weitere Attraktionen. „Eine langfristig leistungsfähige und zukunftssichere Energieinfrastruktur ist für die weitere Entwicklung des Standorts von großer Bedeutung“, teilte die Unternehmenskommunikation dem SWR mit.

Um die Probleme abzufedern, setzt der Europa-Park auch auf eigene Lösungen. Photovoltaikanlagen auf eigenen Dächern und Parkplätzen, ein Blockheizkraftwerk und ein Wasserkraftwerk erzeugen bereits Strom für den Freizeitpark. Dieser will die eigene Stromerzeugung noch weiter ausbauen. Von der Politik, den Behörden und den Netzbetreibern erwartet der Europa-Park ein „koordiniertes Handeln, um diese Situation schnellstmöglich zu lösen“.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Apollo News

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Apollo News zu lesen.

Weitere Artikel