Unter dem Etikett des Klimaschutzes wächst in Deutschland ein Regelwerk heran, das die Wirtschaft zunehmend belastet. Das jüngste Beispiel dafür liefert das Vorhaben der Bundesregierung, eine umfassende Kreislaufwirtschaft aufzubauen. Am Mittwoch hat das Bundeskabinett das sogenannte Aktionsprogramm zur „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ beschlossen.
Offiziell dient der Plan dem Umwelt- und Ressourcenschutz. Tatsächlich geht es aber vor allem um zusätzliche Vorgaben und regulatorische Belastungen für Unternehmen.
Die Strategie ist breit angelegt. Bis Ende 2027 will die Bundesregierung zwölf zentrale Maßnahmen umsetzen, darunter den Aufbau einer Plattform für Wirtschaftsakteure sowie das Förderprogramm „Zukunft Kreislaufwirtschaft“. Bis 2029 sind dafür 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds vorgesehen.
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