„Kein Recht auf Nazipropaganda“-Rufe und massive Störaktionen: Linksextreme stören Debatte zwischen Palmer und Frohnmaier

vor 10 Monaten

„Kein Recht auf Nazipropaganda“-Rufe und massive Störaktionen: Linksextreme stören Debatte zwischen Palmer und Frohnmaier
Bildquelle: NiUS

In der Hermann-Hepper-Halle der Universitätsstadt Tübingen kam es am Freitagabend zu einem hochbrisanten Duell: Oberbürgermeister Boris Palmer, der parteilose Oberbürgermesiter, stellte sich in einem Streitgespräch dem AfD-Landesvorsitzenden Markus Frohnmaier. Doch was als offener Austausch geplant war, geriet durch massive Störungen antidemokratischer Demonstranten zu einem chaotischen Schauspiel. Mit „Nazis raus“-Rufen und Sprechchören verzögerten linksextreme Aktivisten den Beginn der Veranstaltung um 45 Minuten – und unterbrachen sie mehrmals, was eine ernsthafte Auseinandersetzung unmöglich machte. Die Polizei sah sich gezwungen, einzelne Störer aus der Halle zu entfernen, um die Debatte überhaupt fortsetzen zu können.

Das Großaufgebot der Sicherheitskräfte – einschließlich einer Reiterstaffel – unterstrich die angespannte Lage: Die Halle wurde weiträumig abgesperrt, die angrenzende Straße zeitweise vollständig blockiert. Nur angemeldete Teilnehmer mit Ausweis und nach gründlicher Durchsuchung auf Waffen oder Pyrotechnik erhielten Zutritt. Dennoch kam es vor dem Eingang zu Tumulten, bei denen Polizisten einzelne Personen umringten und abdrängten. Etwa 100 Meter entfernt ketteten Beamte eine Gruppe von rund 20 „gewaltbereiten Demonstranten“ ein, wie die Polizei mitteilte.

Die Polizei transportierte einzelne Personen ab.

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