Die private Quadriga-Hochschule will an Mario Voigt als Dozent festhalten – auch, nachdem dieser jetzt offiziell seinen Doktortitel verloren hat. „Während seiner Tätigkeit an der Hochschule war er ein von den Studierenden geschätzter und bestens bewerteter Hochschullehrer. Daher ist er an unserer Hochschule als versierter Experte, Fachmann in verschiedensten Bereichen der Politik und hervorragender Dozent auch weiterhin willkommen“, teilte die Hochschule gegenüber der Jungen Freiheit mit.
Eine Professur wird der CDU-Politiker jedoch nicht mehr ausüben können. Grund ist das Hochschulgesetz des Landes Berlin, das dafür eine abgeschlossene und gültige Promotion vorsieht. Voigt hatte über den US-Wahlkampf zwischen George W. Bush und dem späteren Obama-Außenminister John Kerry promoviert, dabei jedoch in vielen Fällen abgeschrieben.
Ministerpräsident Voigt hatte am Dienstag erklärt, seinen juristischen Widerstand gegen die Aberkennung der Doktorwürde einzustellen. Begründen tat er das mit Verweis auf politische Aufgaben. „Ich möchte mich ohne irgendwelche Abstriche darauf konzentrieren, was vor uns liegt“, so Voigt in einem Pressestatement.
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