Doch, doch, Umfragen können spannend sein. Nicht ganz so sehr, wenn es um Wahl-Standards wie die typische „Sonntagsfrage“ geht; da werden ja auch aus kleinsten Schwankungen weit unterhalb der statistischen Fehlertoleranz völlig überzogene Schlussfolgerungen gezogen.
Aber Umfragen zu inhaltlichen Sachfragen: Die sind oft sehr erhellend.
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Die Bundesregierung plant, die Verbrauchssteuern auf bestimmte Genussmittel zu erhöhen: Alkohol, Nikotin, Zucker. Begründet wird das – zum Beispiel vom Drogenbeauftragten der Bundesregierung, dem CDU-Mann Hendrik Streeck – mit der „gesundheitspolitischen Lenkungswirkung“.
Mit anderen Worten: Man will die oben genannten und als schädlich definierten Substanzen teurer machen, damit die Menschen weniger davon konsumieren. Jedenfalls sagt man das.
Das wirft zwei Fragen auf. Erstens – die grundlegende: Man kann absolut trefflich darüber streiten, ob es wirklich Aufgabe des Staates ist, sich in die Ernährungsgewohnheiten der Bürger einzumischen. Zweitens – die funktionale: Erreicht man mit dem Mittel (mehr Steuern) wirklich das Ziel (weniger Schnaps, weniger Zigaretten und weniger Süßigkeiten)?
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