Immer wieder fühlt sich die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann im Internet von Aussagen beleidigt und geht juristisch gegen diese vor. Zuletzt sorgte ein Fall aus Lippetal für Aufsehen. Eine Nutzerin hatte Strack-Zimmermann unter anderem als „hässliches Weib“ bezeichnet und musste vor Einstellung des Verfahrens insgesamt 800 Euro zahlen (Apollo News berichtete).
Apollo News hat bei der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) bezüglich Strack-Zimmermanns Anzeigen angefragt, die zuständige Stelle bei der Staatsanwaltschaft Köln. Da die ehemalige Bundestagsabgeordnete in Düsseldorf wohnt, stellt sie die meisten ihrer Anzeigen über diese Stelle. Insgesamt hat das ZAC NRW 1970 Anzeigen durch eine von Strack-Zimmermann beauftragte Anwaltskanzlei erhalten, wie man gegenüber Apollo News erklärt.
Die Anträge kommen dabei immer in Paketen mit jeweils hunderten Anzeigen, so ein Sprecher des ZAC NRW. Teilweise erstattete Strack-Zimmermann mit einem Schlag deutlich über 300 Anzeigen auf einmal. Gegenüber Apollo News heißt es: „Die Arbeitsbelastung ist durchaus hoch und durch das gesteigerte Anzeigenaufkommen sicherlich noch einmal gestiegen.“ Besonders brisant ist, dass zur Bearbeitung der Anzeigen zuletzt insgesamt acht Mitarbeiter beschäftigt werden mussten: Fünf Staatsanwälte mussten sich mit den teilweise „kompliziertere[n] Fragestellungen mit entsprechend erhöhtem Zeitaufwand“ auseinandersetzen. Drei weitere Personen waren mit dem Eintragen und Versenden der Akten befasst.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











